Try Picasa!
Sonntag, 4. Juni 2006 | Autor: Moritz
Picasa ist ein Tool zum Anschauen, Kategorisieren und zum schnellen Bearbeiten von Bildern. Ich benutze es oft dann, wenn es darum geht, anderen Leuten die eigenen Fotos in schönen Slideshows zu zeigen. Wer Picasa einmal benutzt hat, wünscht sich eine ähnlich elegante Benutzeroberfläche auch für alle anderen Programme. Schaltet man in Picasa von einem Bild zum nächsten, wird sanft (aber schnell) überblendet. Zoomt man ein Bild per Knopfdruck auf die volle Größe, so geschieht dies mit einer rasanten “Kamerafahrt”. Will man einen zeitlichen Überblick über seine Fotos gewinnen, so hilft einem die “Timeline”, die jeden in nahtlos-hübsch animierter Weise durch sein Foto-Reservoir führt…
Für alle Leute, die sich nicht mit Webdesign auseinandersetzen wollen (oder können) und trotzdem mal eben schnell eine hübsche Galerie ihrer schönsten Fotos vom letzten Urlaub online stellen wollen, bietet sich eine Funktion an, die alle ausgewählten Bilder in eine HTML -Galerie exportiert. Die muss man dann nur noch auf seinen Webspace hochladen (um den muss man sich in dem Fall schon noch selbst kümmern) und schon hat man eine wirklich hübsche Bildersammlung auf der eigenen Webseite.
Picasa wurde vor knapp zwei Jahren von Google aufgekauft und ist seitdem auch mit anderen Google-Diensten gut verknüpft. Wenn man z.B. einen Account bei Blogger hat (einem Service für Blogs, also “Web-Tagebücher”), dann kann man ausgewählte Fotos auch per einfachem Knopfdruck in sein dortiges Blog integrieren. Natürlich lässt sich Picasa auch mit dem eigenen Mailprogramm (inklusive GMail selbstverständlich) verbinden und macht damit das Versenden von Fotos schön komfortabel.
Auch Farbkorrekturen, das Entfernen roter Augen, Poster, Bildcollagen (automatisch generierbar und extrem hübsch), … lassen sich machen. Ein erstaunlicher Funktionsumfang, wenn man bedenkt, dass die Software absolut kostenlos ist.
Vor einer guten Woche ist Picasa auch für Linux erschienen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, es wirklich selbst zu testen (siehe meinen letzten Blogeintrag bezüglich meines aktuellen Ubuntu-Problems…), wenn es aber dort genauso elegant zu bedienen ist, wie unter Windows (wovon man ausgehen sollte), dann wird es auch dort zum Favoriten vieler Personen avancieren.
Wer Windows nutzt und Picasa noch nie installiert hatte, der ist gerne dazu aufgerufen, Picasa über den folgenden Google-Adsense-Link herunterzuladen und zu installieren. Wird Picasa auf diese Weise auf einem “jungfräulichen” Windows-System installiert, schreibt mir Google bis zu einem Euro gut (siehe dazu auch meinen Blog-Eintrag “IE adé”)…
(Solltest über diesem Satz keinen Picasa-Link sehen, dann ist bei dir wahrscheinlich ein Werbeblocker aktiv, der solche “Google-Werbung” entfernt.)



