Die (Nicht-)”Bildung des mündigen Bürgers”

In einem aktuellen Artikel in der Berliner Zeitung (auch zu finden in der gedruckten Ausgabe vom 2.10.2009) will Peter Monnerjahn dazu anregen, über das nachzudenken, was einen mündigen Bürger ausmacht — und warum derselbe für (fast) keine Partei ein Thema zu sein scheint.
Unsere Schulorganisation geht immer noch auf die Zeit der Industrialisierung zurück, in der ganz bestimmte Ziele im Vordergrund standen: Pünktlichkeit; tun, was einem gesagt wird; standardisiertes Wissen abrufen können, und ja keine übermäßige Selbstständigkeit ausbilden. So ergeben straffe Lehrpläne, starre Stundentafeln, Frontalunterricht und Wettbewerb um gute Noten auf einmal einen Sinn. Ob es wohl irgendwann jemandem auffällt, dass wir nicht mehr im 19. Jahrhundert leben?